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Wandbeleuchtung

Wand­beleuchtung in Dresden: Die Wand ist die Leuchte.

Lichtnischen, Streiflicht und indirektes Licht machen aus einer Fläche das hellste Element im Raum. Wir bauen die Wand und das Licht darin, deshalb passen Oberfläche und Lichtwinkel zusammen.

Wohnwand mit hinterleuchteter Steinfläche, seitlicher Holzlattung und Deckenstrahlern

Der wunde Punkt

Streiflicht verzeiht nichts.

Spachtelflächen, die auch bei Einwirkung von Streiflicht absolut eben und schattenfrei erscheinen, sind nicht ausführbar. Bundesverband der Gipsindustrie, Merkblatt 2 zu Oberflächengüten. Auch die höchste Qualitätsstufe Q4 schließt Abzeichnungen nicht aus.

Deshalb gehört das Licht ins Leistungsverzeichnis

Dasselbe Merkblatt verlangt für Q4, dass die späteren Beleuchtungsverhältnisse beschrieben sind. Wir schreiben sie hinein, weil wir beides ausführen: Wer spachtelt, muss das Licht kennen, und wer das Licht plant, muss die Wand kennen.

Bei getrennten Gewerken zeigt einer auf den anderen

Der Trockenbauer sagt, die Fläche sei in Ordnung, der Elektriker sagt, das Licht sei richtig gesetzt, und Sie stehen vor einer Wand mit Schatten. Bei uns gibt es diese Schnittstelle nicht.

Was sich steuern lässt

Die Qualitätsstufe der Spachtelung, der Abstand der Leuchte zur Wand und der Winkel, in dem das Licht auftrifft. Diese drei legen wir vorher gemeinsam fest, statt hinterher darüber zu reden.

Was vorher passiert

Indirektes Licht ist ein Bauteil.

Was später aussieht wie eine Lichtlinie, ist vorher Unterkonstruktion, Profil, Leitung und Netzteil.

Profil statt nacktes Band

LED-Bänder brauchen Wärmeabfuhr. Ein Aluminiumprofil ist deshalb kein Zierrat, sondern der Kühlkörper; ohne ihn sinkt die Lebensdauer. Das Profil gibt außerdem die gerade Kante, die man später sieht.

Einspeisung und Länge

Über eine lange Strecke fällt die Spannung ab und das Band wird am Ende dunkler. Deshalb rechnen wir die Länge vorher und speisen, wo nötig, von beiden Seiten ein.

Das Netzteil muss erreichbar bleiben

Es sitzt selten im Lichtkanal selbst, sondern dort, wo man später ohne Spachtel und Farbe herankommt. Wo das ist, legen wir vor dem Schließen der Decke fest.

Lichtvoute in einer abgehängten Decke, das Licht läuft an der Wand entlang

Im Betrieb zählt die Wand doppelt

Seit 2021 bewertet die Beleuchtungsnorm für Arbeitsstätten nicht mehr nur den Tisch, sondern auch die Wände. Die Arbeitsstättenregel nennt als bewährtes Verhältnis von senkrechter zu waagerechter Beleuchtungsstärke mindestens eins zu drei. Wandlicht ist dort also kein Schmuck, sondern Teil der Anforderung.

Drei Arten

Der Abstand macht die Wirkung.

Dieselbe Leuchte, einen halben Meter weiter weg, ergibt ein anderes Bild. Als Faustregel für den Wandfluter gilt etwa ein Drittel der Raumhöhe als Abstand.

  • Steinwand im Wohnraum, von oben gleichmäßig angestrahlt Wandfluter Abstand etwa ein Drittel der Raumhöhe: die Fläche wird gleichmäßig hell.
  • Gespachtelte Wand in Betonoptik, die von Deckenspots streifend beleuchtet wird Streiflicht Dicht an der Wand: Jede Struktur wirft einen Schatten und wird sichtbar.
  • Flur mit einer Lichtvoute über der Schrankwand Lichtvoute Verdeckt hinter einer Kante: Sichtbar ist nur die helle Decke.

Was den Aufwand macht

Vier Dinge treiben den Preis.

Preise stehen hier nicht. Der Unterschied liegt zwischen einer Leuchte an der Wand und einer Wand, die leuchtet.

Länge und Form
Eine gerade Voute über vier Meter ist etwas anderes als eine umlaufende mit Ecken, Nischen und Anschlüssen an Fenster und Türen.
Oberfläche
Je flacher das Licht auf die Wand trifft, desto höher die verlangte Spachtelqualität. Q4 ist deutlich mehr Arbeit als Q2, und auch Q4 bleibt eine Handarbeit.
Technik dahinter
Profil, Band, Netzteil, Dimmung. Ein warmweißes Band auf einem Schalter ist der einfache Fall, Farbtemperaturwechsel und Szenen sind der aufwendige.
Bestand oder Rohbau
Im Rohbau wird die Voute mitgebaut. Im fertigen Raum kommen Abhängung, Anschluss an die vorhandene Fläche und Wiederherstellung dazu.

Fragen

Was uns dazu gefragt wird.

Sieht man in meiner Wand später jede Unebenheit?

Bei Streiflicht: ja, das lässt sich nicht ganz vermeiden, und genau das sagt auch das Merkblatt der Gipsindustrie. Man kann es aber steuern, über die Qualitätsstufe der Spachtelung, über den Abstand der Leuchte zur Wand und über den Lichtwinkel. Wir legen das vorher gemeinsam fest.

Voute oder Wandleuchten?

Eine Voute macht eine ruhige, gleichmäßige Fläche und ist unsichtbar. Wandleuchten setzen Punkte und sind ein Gestaltungselement für sich. Im selben Raum schließt sich das nicht aus. Wie eine Lichtvoute gebaut wird, steht auf der Seite zur Deckenbeleuchtung.

Geht eine Lichtnische auch nachträglich?

Ja, als Vorsatzschale vor der bestehenden Wand. Das kostet ein paar Zentimeter Raumtiefe und bringt dafür Leitung, Profil und Netzteil sauber unter.

Wie hell wird das?

Indirektes Licht ist schattenarm und blendfrei, braucht für dieselbe Helligkeit aber deutlich mehr Lichtstrom als eine direkte Leuchte. Deshalb planen wir es nicht als einzige Lichtquelle im Raum.

Können Sie auch die Wand selbst machen?

Ja. Spachteltechnik, Felswand und Mooswand kommen von uns, zusammen mit dem Licht davor und der Leitung dahinter. Eine Schnittstelle weniger, über die hinterher geredet werden muss.

Kontakt

Wir zeigen es Ihnen
an Ihrer eigenen Wand.

Über Licht zu reden bringt wenig. Mit einer Musterfläche und einer Leuchte im richtigen Winkel sehen Sie in fünf Minuten, worauf es hinausläuft.

0163 7004839

info@formicas.de

Magdeburger Straße 58, 01067 Dresden

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