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Lichtplanung

Licht­planung in Dresden: Licht gehört in den Rohbau.

Wir planen für Ihre Räume, wo das Licht sitzt, wie warm es ist und was sich zusammen schalten lässt. Danach ziehen wir die Leitungen dafür selbst, statt sie später in fertige Decken zu fräsen.

Warmes Licht aus einer verdeckten Nische zwischen dunklen Einbauteilen

Was wir planen

Drei Entscheidungen vor der Leitung.

Eine Lichtplanung ist keine Leuchtenliste. Sie legt fest, wo Licht hinfällt, wie es aussieht und was sich zusammen schalten lässt.

Lichtplan für einen Wohn- und Essbereich Grundriss eines Raums von 7,20 mal 5,00 Metern mit Sofa, Couchtisch, Sideboard und Esstisch. Eingezeichnet sind vier Lichtgruppen: eine Lichtvoute über dem Sofa, sechs Einbauspots im Achsabstand von 1,50 Metern, ein Pendel über dem Esstisch mit zwei Wandleuchten und ein Sockellicht am Durchgang. ABCD
ALichtvoute
Über dem Sofa an der Wand. Das Licht geht an die Decke, geblendet wird niemand.
BSechs Einbauspots
1,50 m Achsabstand, 1,35 m von der Wand. Das Licht fällt vor das Sofa, nicht in die Augen.
CPendel und Wandleuchten
65 cm über der Tischplatte. Über dem Esstisch sitzt kein Spot, sonst leuchtet es zweimal dieselbe Fläche.
DSockellicht
Wenige Lux am Durchgang, über Bewegungsmelder. Nachts reicht das für den Weg.

Lichtpunkte und Schaltgruppen

Wo sitzt welche Leuchte, was läuft zusammen auf einen Schalter, was lässt sich einzeln dimmen. Das entscheidet sich, bevor die erste Dose gesetzt ist, denn jede Gruppe braucht ihre eigene Leitung.

Lichtfarbe und Farbtreue

Kelvin beschreibt, ob das Licht warm oder kühl wirkt, der Farbwiedergabeindex Ra, wie echt Farben darunter aussehen. Für ständig besetzte Arbeitsplätze gilt Ra 80, wo Farben unterschieden werden müssen, Ra 90.

Blendung und Wände

Ein Raum wirkt nicht hell, weil der Tisch hell ist, sondern weil die Wände es sind. Die Norm für Arbeitsstätten bewertet das seit 2021 ausdrücklich mit: neben 500 Lux auf der Arbeitsfläche stehen dort 150 Lux an den Wänden.

Das Prinzip

Ein Raum, vier Lichtebenen.

Eine Leuchte in der Mitte macht einen Raum hell, aber nicht gut. Erst die Ebenen zusammen ergeben ein Bild, in dem man sich gern aufhält.

  • Essplatz mit Pendelleuchten über dem Tisch und einer Stromschiene an der Decke Zonenlicht Über dem Tisch hängt das Licht tief, der Rest des Raums bleibt ruhig.
  • Flur mit einer Lichtvoute über der Schrankwand Grundlicht Eine Voute über der Schrankwand macht den ganzen Flur hell, ohne eine einzige sichtbare Leuchte.
  • Außentreppe bei Dämmerung, deren Stufen von Wandeinbauleuchten beleuchtet werden Orientierung Nachts genug, um den Weg zu sehen, und wenig genug, um wach zu bleiben.
  • Wohnraum, dessen Steinwand von oben gleichmäßig angestrahlt wird Akzent Die angestrahlte Wand wird selbst zur Lichtquelle des Raums.

Was den Aufwand macht

Vier Dinge bestimmen den Preis.

Preise stehen hier nicht. Sie hängen an Ihren Räumen und daran, wie fein Sie es haben wollen.

Anzahl der Lichtpunkte
Jede Leuchte ist eine Dose, ein Leitungsweg und ein Loch in der Decke. Die Anzahl treibt den Aufwand stärker als der Preis der einzelnen Leuchte.
Schalten oder steuern
Ein Schalter je Gruppe ist einfach. Dimmen, Szenen und zentrale Steuerung brauchen zusätzliche Leitungen, Platz im Verteiler und Einstellarbeit vor Ort.
Rohbau oder Bestand
Im Rohbau liegt die Leitung mit. Im bewohnten Bestand kommen Schlitze, Staubschutz und Wiederherstellung dazu, und manche Lösung braucht einen anderen Weg.
Anspruch an die Fläche
Eine Voute, eine Lichtnische oder eine Lichtdecke sind Trockenbau und Elektro zugleich. Das ist der Unterschied zwischen einer Leuchte an der Decke und Licht, das zum Raum gehört.

Fragen

Was uns dazu gefragt wird.

Brauche ich für ein Einfamilienhaus wirklich eine Lichtplanung?

Vorgeschrieben ist sie nicht. Sie lohnt sich trotzdem, weil die teuren Entscheidungen im Rohbau fallen: Wo eine Leitung fehlt, fehlt später das Licht, und eine fertige Decke wieder aufzumachen kostet mehr als die Planung gekostet hätte.

Warm oder kalt, was ist richtig?

Im Wohnbereich wird warmes Licht fast immer als angenehmer empfunden, in Arbeitsbereichen darf es neutraler sein. Feste Grenzwerte dafür gibt es nicht, das ist Branchenkonvention und Geschmack. Deshalb zeigen wir es lieber, als darüber zu reden.

Muss alles dimmbar sein?

Nein. Dimmbar sollte sein, wo sich die Nutzung ändert: Essen und Arbeiten am selben Tisch, Wohnen am Abend, Bad morgens und nachts. Ein Flur braucht es selten.

Machen Sie auch die Leuchten, oder nur die Planung?

Beides. Wir planen, ziehen die Leitungen, setzen die Leuchten und stellen das Licht am Ende ein. Was Sie kaufen, bleibt Ihre Entscheidung, wir sagen, was dazu passt.

Geht das auch im Bestand?

Ja, mit anderen Mitteln. Wo keine Leitung liegt, arbeiten wir mit abgehängten Teilbereichen, Vouten, Stromschienen oder Leuchten, die keine neue Dose brauchen. Was möglich ist, sehen wir vor Ort.

Kontakt

Zeigen Sie uns den Raum,
wir zeigen Ihnen das Licht.

Am besten früh: solange die Decke offen ist, kostet jede Änderung nur einen Strich im Plan. Sagen Sie uns, in welchem Zustand der Bau ist, dann wissen wir, worüber wir reden.

0163 7004839

info@formicas.de

Magdeburger Straße 58, 01067 Dresden

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